Passfeder – Produktbeschreibung
Die Passfeder ist ein standardisiertes mechanisches Übertragungselement mit rechteckigem Querschnitt. Beim Betrieb überträgt sie das Drehmoment durch das enge Anliegen der beiden ebenen Flächen (Arbeitsflächen) der Feder an den Nuten von Welle und Nabe. Sie gehört zu den lösbaren Verbindungen mit äußerst einfacher Struktur und ist die gebräuchlichste und wirtschaftlichste Methode zur Umfangsfixierung zwischen Wellen und rotierenden Teilen wie Zahnrädern, Riemenscheiben und Kupplungen.
Unsere Passfedern werden in strenger Übereinstimmung mit den nationalen Normen GB/T 1096 (gewöhnliche Passfeder), GB/T 1097 (Führungspassfeder) und GB/T 1567 (Flachpassfeder) hergestellt. Je nach Endform werden sie in Typ A (zwei Rundenden), Typ B (gerade Enden) und Typ C (ein Rundende) eingeteilt. Die Werkstoffe umfassen 45#-Stahl, 40Cr-Legierungsstahl und A2/A4-Edelstahl und passen sich damit breit an allgemeine und spezielle Maschinenausrüstungen an.
I. Produkteigenschaften
Standardisierte Querschnittsabmessungen: Die Federbreite (b) und Federhöhe (h) werden durch den Wellendurchmesser bestimmt, entsprechen vollständig der Norm GB/T 1096 und passen perfekt zu den Standard-Nutenfräsern (Schaftfräser, Scheibenfräser) – mit extrem hoher Austauschbarkeit.
Drei optionale Endformen:
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Typ A (zwei Rundenden): Am häufigsten verwendet; die Nut wird mit Schaftfräser bearbeitet, die Feder sitzt stabil in der Nut.
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Typ B (gerade Enden): Geringere Spannungskonzentration; die Nut wird mit Scheibenfräser bearbeitet, Schrauben sind erforderlich, um axiale Verschiebung zu verhindern.
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Typ C (ein Rundende): Speziell für Wellenenden, ermöglicht einfaches Einschieben von einem Ende.
Präzise Maßtoleranzen: Die Toleranz der Federbreite beträgt üblicherweise h8, mit Übergangs- oder Spielpassungen in der Nut (P9/Js9/N9 usw.), was Montagegenauigkeit und Drehmomentübertragung gewährleistet.
Optionale Führungs-/Schiebefeder-Konstruktion: Die Führungspassfeder (GB/T 1097) besitzt Schraubbefestigungsbohrungen und ermöglicht der Nabe, axial auf der Welle zu gleiten – verwendet für Schieberäder in Getrieben usw.
II. Produktvorteile
Extrem einfache Struktur, geringste Kosten: Die Übertragung erfolgt mit nur einem rechteckigen Stahlstab – die niedrigsten Bearbeitungs- und Beschaffungskosten unter allen Wellen-Naben-Verbindungsmethoden.
Einfache Montage und Demontage, schnelle Wartung: Zum Trennen von Welle und Nabe genügt axiales Herausschlagen oder -drücken – besonders geeignet für Anwendungen mit häufigem Austausch von Verschleißteilen.
Überlastschutzfunktion: Bei schwerer Überlast wird die Passfeder zuerst abgeschert oder verformt und schützt so die teure Welle und das Zahnrad – sie wirkt wie eine “Sicherung”.
Äußerst hohe Universalität: Der Standardisierungsgrad ist weltweit einheitlich; jede Spezifikation von Passfedern ist jederzeit am Markt erhältlich – ohne Versorgungsrisiko.
III. Anwendungsbereiche
Allgemeine mechanische Übertragung: Verbindung zwischen Motoren und Getrieben, Befestigung von Pumpen- und Ventilatorlaufrädern sowie herkömmliche Verbindungen von Riemenscheiben, Kettenrädern und Wellen.
Automobil- und Landmaschinen: Steuerzahnräder der Motorkurbelwelle, Zapfwellen von Traktoren und Übertragungsteile von Erntemaschinen.
Präzisionswerkzeugmaschinen: Hilfspositionierung von Getrieberädern der Spindelbox und Keilwellen sowie Verbindungen manueller Bedienelemente wie Handräder und Griffe.
Bau- und Bergbauausrüstung: Drehmomentübertragung mittelgroßer und großer rotierender Teile wie Förderband-Antriebstrommeln und Brecher-Schwungräder (häufig mit hochfestem 40Cr-Material).
Lebensmittel- und Chemieausrüstung: Rührwerksflügel, Übertragungswellen von Abfüllmaschinen usw. – mit A2/A4-Edelstahl-Passfedern zur Erfüllung von Korrosionsschutz- und Hygieneanforderungen.