EU CBAM Registry wird operativ: Welche Daten Nicht-EU-Stahllieferanten vorbereiten sollten
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EU CBAM Registry wird operativ: Welche Daten Nicht-EU-Stahllieferanten vorbereiten sollten

EU CBAM Registry wird operativ: Welche Daten Nicht-EU-Stahllieferanten vorbereiten sollten

Am 27. August 2026 ergänzte die Europäische Kommission die Seite zum CBAM Registry um ein Portal-Handbuch für akkreditierte Prüfstellen und Anlagenbetreiber. Betreiber von Anlagen außerhalb der EU können Anlagen- und Emissionsdaten über Operators of Third-Country Installations (O3CI) pflegen; CBAM-Anmelder können diese Daten im Registry abrufen.

Damit rückt CBAM von der allgemeinen Erläuterung in einen operativen Ablauf für Registrierung, Anlagendaten, Emissionen und Prüfung. Ab September 2026 können sich akkreditierte CBAM-Prüfer registrieren und den ersten Prüfzyklus beginnen; ab Januar 2027 sind die ersten Prüfberichte möglich. Für Stahllieferanten wird entscheidend, wer die Daten pflegt, zu welcher Anlage sie gehören und ob sie prüffähig sind.

Das neue Handbuch verbindet vier Rollen statt eines Universalformulars

Beteiligt sind der Betreiber der Nicht-EU-Anlage, der akkreditierte Prüfer, der zugelassene CBAM-Anmelder und der Lieferant, der Beschaffungsunterlagen koordiniert. Der Betreiber pflegt O3CI, der Prüfer verifiziert die Daten und der Anmelder nutzt verfügbare verifizierte Emissionsangaben.

Händler, Exporteur und tatsächlicher Anlagenbetreiber können unterschiedliche Rechtsträger sein. Unternehmensweite Produktunterlagen sind nicht automatisch anlagenbezogene Emissionsdaten. Zuerst sind Produktionsstandort, Betreiber und O3CI-Berechtigung zu klären.

Zuerst Konto, Unternehmen und Anlage vorbereiten

Registry-Nutzer benötigen EU Login mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Für O3CI werden außerdem Unternehmensdaten, geschäftliche E-Mail und Website, Benutzerrollen, Registerbeleg, Vertretungsnachweis und Ausweis des Vertreters benötigt.

EbeneAngaben in den offiziellen UnterlagenBeschaffungsprüfung
Konto und RechteEU Login, 2FA, Operator Admin, Operator UserAdministrator und reine Lese-/Exportrolle festlegen
UnternehmenRegisternummer und -name, Anschrift, Kontakte, Register- und VertretungsbelegeÜbereinstimmung mit dem Betreiber und einheitliche lateinische Schreibweise
ProduktionsanlageName, Wirtschaftstätigkeit, Anschrift, UNLOCODE, Koordinaten, VertreterTatsächlichen Herstellungsort des Auftrags belegen
NachweiseAnlagenregistrierung, Eigentum/Kontrolle, Haupttätigkeit, Genehmigung, StandortBezug zur konkreten Anlage statt nur zum Unternehmen

Nicht alles muss jedem Angebot beiliegen. Sollen tatsächliche Emissionen genutzt werden, kann eine späte Zuordnung von Rechtsträger und Anlage jedoch Erfassung und Prüfung verzögern.

Emissionsdaten werden nach Anlage, Produktionsjahr, Ware und Route gegliedert

Datensätze werden einem Produktionsjahr und einer Anlage sowie anschließend Waren und Produktionsrouten zugeordnet. Felder umfassen HS-Unterposition, CN, gegebenenfalls TARIC, Warenbeschreibung, spezifische direkte Emissionen, Stromverbrauch, Emissionsfaktor, spezifische indirekte Emissionen, relevante Parameter und gegebenenfalls den im Ursprungsland gezahlten CO₂-Preis.

Ein Unternehmensjahresmittel kann daher nicht ausreichen. Ein Auftrag sollte auf Anlage, Jahr, Einreihung und Route zurückführbar sein; Einheiten, Zeitraum, Quellen und Änderungen müssen konsistent bleiben. Operator User kann anzeigen und exportieren, Operator Admin Datensätze anlegen, ändern und löschen.

Bei Verbindungselementen sind drei Weichenstellungen nötig

  1. Produktumfang. Der CBAM-Sektor Eisen und Stahl bedeutet nicht, dass jeder Stahlbolzen, jede Mutter, Schraube oder Unterlegscheibe automatisch erfasst ist. HS/CN, Praxis des Einfuhrlandes und Verantwortung von Importeur oder indirektem Zollvertreter sind einzeln zu prüfen.
  2. Anlagenbetreiber. Bei Partnerwerken, Beschichtungsbetrieben oder mehreren Standorten sind Produktionskette und Datengrenze zu dokumentieren; Händler, Exporteur und Betreiber dürfen nicht gleichgesetzt werden.
  3. Datenweg. Standardwerte oder tatsächlich verifizierte Emissionen? Für Istwerte sind Jahr, Anlage, Einreihung, Einheit, Vorlage, Prüfzeitpunkt und Austauschweg festzulegen.

O3CI schützt auch geschäftlich sensible Angaben. Anmelder können Daten abrufen und über EORI zusammenarbeiten. Lieferanten sollten festlegen, welche Felder der Anmelder erhält und welche Belege nur Prüfer oder Behörde sehen.

Aus der RFQ wird eine ausführbare Datencheckliste

Der EU-Käufer kann geplante HS/CN, Anlage und Jahr, Standard- oder Istwerte, O3CI-Verantwortung, Prüferzusammenarbeit sowie Termin für EORI und Feldvorlage konkret abfragen.

Nach Klärung von Umfang und Verantwortung kann Wohe Fastener Produktbeschreibung, Zeichnung/Muster, Werkstoff und Güte, Oberfläche, Charge, Verpackung, Exportbelege sowie verfügbare Produktions- und Qualitätsinformationen koordinieren. Dies ersetzt weder die CBAM-Entscheidung des Importeurs noch Emissionsaufzeichnungen oder Prüferurteil.

Senden Sie für EU-Stahlverbindungselemente Zeichnung oder Muster, Werkstoff, Oberfläche, Zielland, geplante HS/CN und verlangte Datenfelder. Die Produktübersicht und das Kontaktformular unterstützen die Projektübergabe.

Offizielle Quellen: Europäische Kommission, CBAM Registry, Verification of CBAM emissions und CBAM sectors.

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